dialogP tl_files/Layout/pfeil_ueberschriften.gif Hintergründe

Bei dialogP geht es um Politik und Partizipation: Auf der einen Seite geht es um die Förderung des Dialogs zwischen Jugend und Politik und auf der anderen Seite um Anreize für Partizipation.

Das Interesse der Jugend an Politik ist laut Shell Jugendstudie gering: Sind es im Jahr 1984 noch 57 Prozent, die sich als interessiert bezeichnen, sind es inzwischen nur noch 34 Prozent. Immer weniger junge Menschen sind zu politischer Beteiligung bereit. Ihre Identifikation mit der konventionellen Politik wird spürbar geringer. Politik stellt für die Mehrheit der Jugendlichen heute keinen eindeutigen Bezugspunkt mehr dar, an dem man sich orientiert oder persönliche Identität gewinnt oder sich auch selber darstellen kann. »Politisch sein« ist heute nicht unmittelbar »in«.

Es darf jedoch nicht der Fehler gemacht werden, Jugendliche in ein falsches Licht zu stellen: denn trotz des geringen politischen Interesses sind viele Jugendliche in ihrem Lebensumfeld gesellschaftlich aktiv. Dabei orientieren sie sich vor allem an konkreten und praktischen Fragen, die für sie mit persönlichen Chancen und Nutzen verbunden sind. Im Vordergrund stehen eigene, jugendbezogene Interessen und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

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dialogP möchte dieses Potential stärken und aktivieren. Durch das Projekt sollen Wege aufgezeigt werden, wie und wo Jugendliche sich einbringen können und die Relevanz des eigenen Engagements aufgezeigt werden. Durch die Dialogveranstaltung sollen zunächst Vorurteile gegenüber Politik und Abgeordneten abgebaut und das politische Interesse sowie die Auseinandersetzung mit Politik gefördert werden. Durch aktionP soll im Anschluss die Beteiligungskultur gestärkt und die Jugendliche in Ihreme Engagement unterstützt werden. Die Erkenntnis "einmischen lohnt sich" stellt dabei den Schlüssel zur politischen Sozialisiation und einer auch in Zukunft engagierten Bürgergesellschaft dar.